14.05.2014 in Veranstaltungen von SPD-Unterbezirk MOL
Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Erweiterung und Modernisierung des Einstein-Gymnasiums in Neuenhagen.
Anders als in anderen Teilen des Landes nimmt die Zahl der Schüler in der S 5 Region nicht ab sondern zu. Immer mehr Schülerinnen und Schüler wählen das Gymnasium als weiterführende Schule an. So kommt es zu einer zunehmenden Enge im Einsteingymnasium.
Träger des Gymnasiums ist der Landkreis Märkisch Oderland. Zur kontroversen Diskussion um den Ausbau bzw. Standort des Einstein-Gymnasiums wird als Gast der SPD-Neuenhagen Landrat Gernot Schmidt als Experte über den Stand der Debatte und die Position des Kreises
- am Montag, 19.Mai 2014
- um 18.30 Uhr
- im Parkettsaal des Rathauses Neuenhagen
Rede und Antwort stehen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Jürgen Hitzges, Kandidat der SPD-Neuenhagen für den Kreistag.
12.05.2014 in Wahlen
MOZ 27.02.2014 20:
Wriezener SPD strebt die Mehrheit an
Wriezen (MOZ) Nach schier endlosen Diskussionen ist es vollbracht: Das Wahlprogramm der Wriezener Sozialdemokraten steht. Für den 25. Mai haben sich die Ortsverbandsmitglieder ein hohes Ziel gesteckt: Sie wollen künftig die Mehrheit der Stadtverordneten stellen. Ihr Fokus liegt auf Bildung, Wirtschaft und Jugend.
"Zukunft gestalten statt Stillstand verwalten" lautet das Motto der Wriezener Sozialdemokraten. Dieser Slogan liege ihnen am Herzen, erklären Jutta Werbelow und Wolfgang Skor, die Fraktionsvorsitzende und der Vorsitzende des Ortsverbandes. Veränderung sei ihr großes Ziel. "Eine lebenswerte Stadt" ist die Vision Wolfgang Skors, der viel Energie in Überlegungen steckt, wie man Unternehmen nach Wriezen locken könnte. Intensiverer Dialog mit der Wirtschaft, mehr Gewerbe, höhere Einnahmen für die Stadt, mehr Arbeitsplätze, weniger Schulden und dadurch ein größerer finanzieller Spielraum - das ist die Idee, die dahintersteckt. Immer wieder kritisiert die Wriezener SPD, dass die Stadtpolitik kurzsichtig plane.
Um das zu ändern, brauche die Partei die absolute Mehrheit, erklärt Wolfgang Skor das ehrgeizige Ziel: Nach den Wahlen wollen die Wriezener Sozialdemokraten die Mehrheit der 18 Stadtverordneten stellen. Aktuell zählt die Fraktion vier Mitglieder. Im Wahlprogramm wird eine lange Liste zu verfolgender Themen formuliert: Entwicklung der Wirtschaft, Sicherheit, Zukunftschancen für Kinder, Sicherung des Schulstandortes, Begrenzung der Verschuldung, Stärkung des Ehrenamtes, Förderung von Kunst, Sport und Kultur, die Entwicklung der Innenstadt, die Förderung des Tourismus und eine umfassende Bürgerbeteiligung.
Die Mehrheit strebe die SPD auch deswegen an, damit Entscheidungen nicht mehr an ihnen vorbei getroffen werden können, erklärt Jutta Werbelow. Immer wieder beklagt die SPD-Fraktion schnell abgefertigte Eilanträge, über deren Konsequenzen nicht nachgedacht werde. Ihre eigenen Anträge hingegen würden verschleppt und landeten spät auf der Tagesordnung, kritisiert die Fraktionsvorsitzende. Mehr Transparenz bei der Stadtpolitik habe sich die SPD deswegen auf die Fahnen geschrieben - auch in der Haushaltsdebatte. "Nur für einen durchsichtigen, verstehbaren Haushalt kann man als Stadtverordneter dann auch die Hand heben", betont Wolfgang Skor.
Im Wahlprogramm wird als Ziel eine "soziale Stadt" vorgegeben. Alle Bürger sollen demnach am gemeinsamen Leben teilnehmen, egal wie alt sie sind und über welche finanziellen Mittel sie verfügen. Die Partei will dafür unter anderem die Versorgung durch Pflegedienste und die medizinische Versorgung sicherstellen, Senioren und Behinderte fördern, das Ehrenamt und die Feuerwehren stärken. Da der Anteil älterer Menschen in der Stadt steigen wird, solle laut Wahlprogramm unter anderem altersgerechtes Wohnen gestärkt werden.
12.05.2014 in Kommunalpolitik
Wollen Mut machen: Stephanie Zins, Jutta Werbelow, Sabine Heymann, Monika Blum (v.l.), Karla Stumpe (vorne rechts). © SPD WRIEZEN
MOZ 08.03.2014
Wriezener Frauenpower
Wriezen (MOZ) Stärke zeigen und weibliches Engagement in der Politik fördern - das wollen die fünf Wriezenerinnen mit ihrem Bild zum Frauentag erreichen. Es entstand beim Foto-Shooting des SPD-Ortsverbandes. Doch, so betont Fraktionsvorsitzende Jutta Werbelow: Bei dem Bild ginge es nicht um Wahlkampf, sondern darum, anderen Frauen Mut zu machen.
Die Frauen in Rot sind Kandidatinnen für die Wriezener Stadtverordnetenversammlung. Immerhin fünf der 15 Kandidaten sind Frauen: Stephanie Zins, die die Schafwollmanufaktur in Lüdersdorf betreibt, die Bauingenieurin und Stadtpolitikerin Jutta Werbelow, die Kita-Leiterin Sabine Heymann, die Rentnerin Monika Blum und die Tierärztin Karla Stumpe.
12.05.2014 in Allgemein
Neues Team bei der Wriezener Tafel: Die MAE-Kräfte Katrin Masche und Hendrik Sternekieker sorgen für die gerechte Verteilung der Ware. © MOZ/INGA DREYER
MOZ vom 20.04.2014
Ostern bei der Wriezener Tafel
Wriezen (MOZ) Christliche Feiertage wie Ostern und Weihnachten sind für viele Menschen Anlass, sich Gedanken über diejenigen zu machen, die weniger haben als sie. Doch auch den Rest des Jahres über gibt es Orte wie die Tafel, die Ärmere im täglichen Leben unterstützen.
Im Flur, im Warteraum, vor der Tür: Dicht an dicht stehen Menschen und warten darauf, dass ihre Nummer aufgerufen wird. Jeden Freitag ab zehn Uhr werden bei der Wriezener Tafel Lebensmittelkisten ausgegeben. Wer zuerst bedient wird, entscheidet der Zufall. Jeder Kunde zieht ein Los mit einer Nummer. Je nach Haushaltsgröße gibt es große und kleine Kisten. Für die große wird ein Obolus von vier Euro gezahlt, für die kleine zwei.
Für viele Menschen ist der Gang zur Tafel nicht leicht. Von seinen Bekannten wisse keiner, wo er freitags hingeht, erzählt ein Mann mittleren Alters im Warteraum. "Wenn man sagt, man geht zur Tafel, wird man angeguckt wie ein Außerirdischer."
Es ist eine zwiespältige Sache mit der Tafel. Einerseits freuen sich Bedürftige über die Möglichkeit, an günstige Lebensmittel zu kommen. Andererseits bestärkt der wöchentliche Gang viele in dem Gefühl, am untersten Rand der Gesellschaft angekommen zu sein. Was hier nicht mehr verwendet wird, bekommen die Tiere im Wildgehege. Die Lebensmittel seien manchmal kaum mehr genießbar, kritisiert ein Mann und fragt: "Wissen Sie, wie ich mich dadurch fühle?" Der Standort an der Frankfurter Straße sei jedoch angenehmer als der frühere beim Rathaus, erzählen die Wartenden. Seit 2012 ist die Ausgabe gegenüber der Sparkasse in einem nicht einsehbaren Hof untergebracht. "Ich gehe nur hierhin, weil es anonym ist", erzählt eine Frau. Als die Strausberger Tafel, die auch den Standort Wriezen betreibt, vor zwei Jahren keine neuen Räume fand, sah es kurzzeitig so aus, als ob sie schließen müsse. Letztendlich aber stellte die Hageba die neuen Räume kostenlos zur Verfügung.
An diesem Freitag bekommen die Tafel-Nutzer zusätzlich zu ihrer Kiste mit Brot, Gemüse und anderen Lebensmitteln eine Packung frische Eier. Eine Spende der Wriezener SPD, die vor den Kommunalwahlen die Werbetrommel rührt. Die Fraktionsvorsitzende Jutta Werbelow und Monika Blum, ebenfalls Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung und derzeit sachkundige Einwohnerin im Bildungsausschuss, helfen mit beim Einpacken der Waren. Jedes Kind bekam eine Tüte mit Schokolade dazu. Jutta Werbelow erinnert die Tafel-Besucher an die Kommunalwahlen und bittet alle, ihre Stimme abzugeben.
12.05.2014 in Wirtschaft
Nicht romantisch, aber nützlich: Wriezener Stadtpolitiker wollen versuchen, mehr Gewerbetreibende in die Stadt zu locken. © MOZ/INGA DREYER
MOZ vom 13.02.2014
Florierende Wirtschaft statt Schuldenberg
Wriezen (MOZ) Eine Stadtkasse ohne Schulden - das erträumen sich etliche Kommunen.
Als Ausweg setzen viele auf eine florierende Wirtschaft. Wie man die ankurbeln könnte, indem man mehr Unternehmen in die Stadt lockt, wird derzeit in Wriezen diskutiert.
Der Ausgangspunkt seiner Überlegungen seien seine Kinder gewesen, erzählt Wolfgang Skor. Seit langem macht sich der Ingenieur und SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gedanken um die Frage, wie eine Stadt wie Wriezen fit gemacht werden kann für die Zukunft. Als seine zwei Kinder sagten, sie sähen vor Ort keine Perspektive, war das für ihn ein Signal dafür, dass sich etwas ändern muss.
Wriezen hätte sich zu lange auf Schlüsselzuweisungen verlassen. "Ich will von meiner Arbeit leben können. Und so ist das in einer Stadt auch", betont der Geschäftsführer des Technischen Büros für Wasserwirtschaft und Landeskultur in Bad Freienwalde.
Mit "eigener Arbeit" meint er eigene Geldquellen. Das sind in einer Kommune vor allem Gewerbesteuern.
Wenn man aber im Internet nach Gewerbegrundstücken in der Region Wriezen suche, finde man nichts, berichtet Wolfgang Skor und zeigt die ausgedruckte Ergebnisliste eines Online-Immobilienportals: Der am nächsten liegende Treffer ist in Neutrebbin.
Die Ansiedlung von Unternehmen aber ist seiner Meinung nach der Schlüssel zu einer langfristigen Entschuldung der Stadt. Wriezen hat momentan rund 5,5 Millionen Euro Schulden. Das sind rund 731 Euro pro Einwohner. Die Stadtverordneten erwägen, 2014 nach einigen Jahren Pause wieder 300.000 Euro neue Schulden aufnehmen, weil so viel Investitionsbedarf da ist.
"Es reicht nicht zu reagieren, sondern zu agieren", mahnt Skor. Schon vor Weihnachten hatte er in der Stadtverordnetenversammlung einen Vortrag über das Thema Gewerbeansiedlung gehalten und ist damit auf offene Ohren gestoßen. Denn, so betont der Wriezener: Hier gehe es nicht um Wahlkampf, sondern um ein Thema, bei dem alle zusammenarbeiten müssten.
Die SPD-Fraktion hat einen Fahrplan entworfen, um mehr Gewerbetreibende nach Wriezen zu locken. In der ersten Phase sollen laut dieses Vorschlags alle ungenutzten, brachliegenden Flächen in Wriezen und Umgebung erfasst werden. Die Stadtverwaltung soll die Eigentümer kontaktieren und sie über den Plan informieren, die Flächen gemeinsam zu entwickeln. In der zweiten Phase sollen die Flächen beworben werden - unter anderem auf den Internetseiten des Landkreises und der Stadt. Die Verwaltung so die Idee, solle prüfen, welche Art von Nutzung an welchen Standorten möglich wäre. In der dritten Phase geht es darum, die Wriezener für die Thematik zu sensibilisieren. "Die Bürger sollen von vornherein eingebunden werden", sagt Wolfgang Skor. Auch sei es wichtig, mit angrenzenden Kommunen wie dem Amt Barnim-Oderbruch zu kooperieren und auszuloten, wie man sich gemeinsam vermarkten könnte. Die SPD-Fraktion schlägt außerdem vor, bei der Stadt einen festen Ansprechpartner für Investoren festzulegen. Dieser soll einen Überblick über alle in Frage kommenden Flächen haben und Interessenten beraten.
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Gunnar Schulz
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